Versorgungslücke schließen mit einer Pflegezusatzversicherung

PflegezusatzversicherungIm Alter müssen Männer für die Pflege rund 21.000 Euro selbst  bezahlen. Bei Frauen liegt die Summe mit 45.000 Euro sogar noch deutlich höher. Diese Zahlen sind nur konservative Schätzungen. Im Einzelfall kann die Pflege auch günstiger werden, da dieses nur Durchschnittswerte sich. Diese Zahlen verbreiten Angst und Schrecken. Je nachdem wie lange der Mensch schlussendlich Pflege braucht, steigen die Kosten deutlich nach oben. Ein Teil der Summe wird durch die Pflegeversicherung abgedeckt. Um aber weitere Kosten abdecken zu können, werden die Menschen nicht drum herum kommen, eine Zusatzversicherung abzuschließen. Von fast allen Versicherungen werden solche Policen angeboten.

Staatlich geförderte Pflegezusatzversicherungen
Die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung basiert auf dem Modell „Riester“ und nennt sich „Pflege-Bahr“. Da die Bundesregierung erkannt hat, dass im Pflegefall die ausgezahlten Summen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, wird die private Pflegevorsorge staatlich gefördert. Wenn eine private Zusatz-Police abgeschlossen wird, erhält man einen Zuschuss vom Staat in Höhe von 60,00 Euro zu Beginn des Jahres. Ausgezahlt wird diese Summe aber nur, wenn es sich um eine förderfähige Police handelt. Eine grundlegende Voraussetzung ist, dass  für die Pflege-Tagesgeldversichung mindestens ein Beitrag von 120,00 Euro im Monat gezahlt wird und in der Pflegestufe III mindestens 600,00 Euro als spätere Leistung vorgesehen sind. Zusätzlich darf der Versicherer keine Gesundheitsprüfung verlangen, sondern muss jeden nehmen, der eine Police abschließen möchte. Die staatlich geförderte „Pflege-Bahr“ wird von unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften angeboten. Dazu gehören HUK, Central, Barmenia, Allianz, ARAG, Alte Oldenburger und AXA. Die Angebote der Versicherer bieten alle wichtigen Grundlagen, die für eine staatliche Förderung zugrunde gelegt werden. Hier sind viele interessante und nützliche Informationen rund um die „Pflege-Bahr“ zu finden.

Augen auf beim Versicherungsvergleich
Genau wie bei allen anderen Versicherungen auch, gibt es deutliche Unterschiede in den Angeboten der Versicherer, die es zu vergleichen gilt. Ganz gleich, ob es um eine private oder staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung geht. Wer über das nötige Kapital verfügt, kann auch ohne staatlichen Zuschuss eine Pflege-Tagesgeldversicherung abschließen. Versicherungsnehmer mit einem Alter von 45 Jahren bezahlen beispielsweise einen Monatsbeitrag von 55,00 Euro. Bei einem Alter von 55 Jahren liegt der Beitrag  bei 85,00 Euro im Monat. Mit diesen Beträgen wird das finanzielle Pflegerisiko sowohl in der Pflegestufe I, wie auch in der Pflegestufe II und III abgedeckt.

Zu beachten ist auch, wie es sich mit einer vorzeitigen Kündigung verhält. Wenn Beiträge nicht mehr gezahlt werden können und die Police gekündigt wird, verliert der Versicherungsnehmer das eingezahlte Geld und gleichzeitig den Schutz. Dennoch überwiegen die Vorteile deutlich. Die passende Pflegezusatzversicherung bietet den Versicherten Vermögensschutz im Alter.

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